Privatpatienteninformation, falls Sie beihilfeversichert sind!

Bei uns sind Beihilfeversicherte nicht Patienten 2. Klasse sondern Privatpatienten und daher machen wir weder in der Behandlung noch in der Rechnungsstellung Unterschiede gegenüber vollversicherten der PKV. Anders als in der gesetzl. Krankenversicherung (GKV) gehen Privatpatienten einen direkten Behandlungsvertrag mit dem Leistungserbringer ein, aus dem sich nach den Regelungen des Vertragsrechts ein unmittelbarer Honoraranspruch  des Leistungserbringers gegenüber dem Patienten ergibt – unabhängig davon, ob und in welcher Höhe dieser ggf. einen Erstattungsanspruch gegenüber einer privaten Krankenversicherung (PKV) oder der Beihilfe geltend machen kann. Da wir bei den Behandlungen in Vorleistung gehen, ist die Rechnung für die erhaltene Therapie sofort zu entrichten, bzw. unsere Zahlungsfrist zu beachten. Diese Frist ist bindend und nicht der Termin einer evtl. Erstattung durch die PKV oder die Beihilfestelle.

Verordnungen für Privatpatienten sind an keine festen Vorgaben wie die HMR in der GKV gebunden, allerdings existieren auch bei PKV‘en Tarifbedingungen sowie Kataloge die einschränkende Merkmale für erstattungsfähige Heilmittel festlegen. Ebenso findet man bei  den PKV’en Listen mit Erstattungshöchstsätzen für die jeweiligen Tarife. Von Gesellschaft zu Gesellschaft sind diese unterschiedlich und auch vom gewählten Tarif abhängig. Dabei bemühen sich verschiedene PKV’en, im Zuge der Kosteneinsparung (Sanierung) unter Verweis auf angebliche “ortsübliche” Preise die Erstattungssätze weiter zu verringern. Von verschiedenen PKV’en wird dabei immer wieder der sogenannte Beihilfesatz (festgelegt und unverändert seit 2002!) als oberste Erstattungsgrenze angeführt.


AG Frankfurt, 17.09.99 (AZ: 301 C 7572/97)

...Auch eine Heranziehung der Beihilferichtlinien scheidet aus, da sie nicht die Wiedergabe der in der Praxis üblichen Vergütungssätze für die Behandlung von Privatpatienten sind. Da der beihilfeberechtigte Patient gegenüber dem Arzt bzw. dem Krankengymnasten als Privatpatient auftritt, scheint es auch ausgeschlossen zu sein, dass sich der Leistungserbringer bei der Festlegung seiner Vergütung an den Beihilfesätzen orientiert...”


Dem entsprechend hat das Bundesministerium des Inneren (BMI) schon in 2004 in einer Pressemitteilung (“Keine ‘Extrawurst’ für Beamte” vom 07.02.04) festgestellt, dass die Beihilfesätze nicht kostendeckend sind und der Beihilfeversicherte eine Eigenbeteiligung leisten muss, die die Differenz zwischen den (nicht kostendeckenden)Höchstbeträgen und     den tatsächlichen Kosten ausgleicht. Es tritt bei den Beihilfekosten dieselbe Entlastung ein wie beim Arbeitgeberbeitrag, nämlich in Höhe der Hälfte der Zuzahlung. Die andere Hälfte ist vom Beamten zu versichern! Wie gut er dieses tut, obliegt ihm. Wenn ein Beihilfeversicherter seine 50% nicht adäquat versichert, dann muss ihm auch bewusst sein, dass er die Differenz zum zeitgemäßen Behandlungssatz selbst zu erbringen hat. Quelle: BMI 2004

 

Bitte beachten Sie daher unsere Preisliste!





 

 

 

 

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